Innere-Kind-Arbeit
Manchmal reagiert nicht nur der Erwachsene in uns.
Vielleicht kennst du Situationen, in denen deine Reaktion viel stärker ist, als du eigentlich möchtest.
Eine Nachricht bleibt unbeantwortet – und plötzlich fühlst du dich unwichtig.
Jemand kritisiert dich – und sofort kommen Selbstzweifel.
Ein Mensch zieht sich zurück – und in dir entsteht die Angst, verlassen zu werden.
Vielleicht …
möchtest du es allen recht machen
hast Angst vor Ablehnung
fühlst dich schnell nicht gut genug
brauchst viel Anerkennung
fällt es dir schwer, Nein zu sagen
fühlst du dich für andere verantwortlich
ziehst du dich zurück, wenn du verletzt wirst
oder kämpfst besonders stark um Nähe und Aufmerksamkeit
Manchmal hat das, was uns heute so stark trifft, seine Wurzeln viel früher.
Was hat das mit dem inneren Kind zu tun?
Das „innere Kind“ ist ein Bild für die Erfahrungen, Gefühle und Überzeugungen, die wir aus unserer Kindheit mitgenommen haben.
Vielleicht hast du früh gelernt:
„Ich bin nicht wichtig.“
„Ich bin nicht gut genug.“
„Ich darf keine Bedürfnisse haben.“
„Ich muss funktionieren.“
„Ich muss etwas leisten, damit ich geliebt werde.“
„Ich darf niemanden enttäuschen.“
„Ich bin zu viel.“
Solche Glaubenssätze verschwinden nicht automatisch, nur weil wir erwachsen werden.
Manchmal tauchen sie genau dann wieder auf, wenn eine Situation heute etwas in uns berührt, das wir von früher kennen.
Und plötzlich reagieren wir nicht nur auf das, was gerade passiert, sondern auch auf das, was es in uns auslöst.
Es geht nicht darum, in der Vergangenheit hängen zu bleiben.
Innere-Kind-Arbeit bedeutet für mich nicht, Eltern die Schuld zu geben oder ständig in alten Geschichten zu suchen.
Es geht darum, Zusammenhänge zu verstehen:
Was habe ich damals über mich gelernt?
Was glaube ich davon heute noch?
Welche alten Muster wiederholen sich in meinem Leben?
Und was möchte ich heute anders machen?
Im Coaching schauen wir gemeinsam auf alte Glaubenssätze, Bindungserfahrungen, Trigger und unerfüllte Bedürfnisse.
Du darfst beginnen, deinem erwachsenen Ich heute das zu geben, was früher vielleicht gefehlt hat: Sicherheit, Wertschätzung, Grenzen, Mitgefühl und eine eigene Stimme.
Denn deine Vergangenheit hat dich geprägt.
Aber sie muss nicht bestimmen, wie du heute über dich denkst und wie du morgen dein Leben führst